Programm

Sommersemester 2026

In diesem Semester stehen folgende Stücke auf dem Programm:

  • Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1, Klavier: Tai Huang
  • Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2, Klavier: Emre Elivar
  • Pietro Mascagni: L’Amico Fritz, Ouvertüre
  • D.S. Svintridis: Two Portraits, Uraufführung

Hintergründe:

  • Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1, Klavier: Tai Huang

Das 1. Klavierkonzert op. 15 in d-Moll ist ein Konzert für Klavier und Orchester von Johannes Brahms. Es wurde ab 1854 komponiert und am 22. Januar 1859 unter der Leitung von Joseph Joachim und dem Komponisten am Klavier im königlichen Hoftheater in Hannover uraufgeführt.

Im Frühjahr 1854, kurz nach dem Suizidversuch Robert Schumanns, begann Brahms mit der Konzeption einer Sonate für zwei Klaviere in d-Moll. Doch musste er ernüchtert feststellen, dass sich seine Ideen mit zwei Klavieren nur unzulänglich umsetzen ließen. Ein Versuch, den Entwurf in eine Sinfonie umzuarbeiten, blieb in den Anfängen stecken, weil Brahms sich mit der Kunst der Instrumentation nicht gut genug vertraut fühlte und fürchtete, mit dieser Unternehmung zu scheitern.

1855 hatte Brahms die Idee, den Entwurf des Kopfsatzes der Klaviersonate zu einem Klavierkonzert umzuarbeiten. Sie kam ihm sozusagen über Nacht, wie er am Morgen des 8. Februar 1855 an Clara Schumann schrieb: „Denken Sie, was ich die Nacht träumte. Ich hätte meine verunglückte Symphonie zu meinem Klavierkonzert benutzt und spielte dieses. Vom ersten Satz und Scherzo und einem Finale furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert.“[1]

Bis zum Herbst 1856 entstand so der 1. Satz eines Concerts für das Pianoforte mit Begleitung des Orchesters, den Brahms bis 1859 mehrmals überarbeitete. Das Adagio komponierte er im Winter 1856/1857. Der Erstfassung des Rondo-Finales, die er Mitte Dezember 1856 an Joseph Joachim, seinem Ratgeber in Sachen Instrumentierung für Orchester, geschickt hatte, ließ er Ende April 1857 eine zweite, verbesserte Version folgen.

Die Satzbezeichnungen des Konzerts lauten: MaestosoAdagioRondo: Allegro non troppo. Die Spieldauer beträgt normalerweise ungefähr 50 Minuten.

Quelle: Wikipedia: 1. Klavierkonzert (Brahms)
  • Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2, Klavier: Emre Elivar

Das Zweite Klavierkonzert in B-Dur op. 83 ist ein Werk für Klavier und Orchester von Johannes Brahms. Es entstand erst 22 Jahre nach seinem ersten Klavierkonzert.

Brahms begann seine Arbeit am Konzert im Jahre 1878, unterbrach die Arbeit daran allerdings nach einigen Skizzen. Er beendete das Werk erst 1881 in Pressbaum nahe Wien, kurz nach der Rückkehr von seiner zweiten Italienreise.[1]

Brahms sandte eine Kopie der fertigen Partitur an seinen Freund, den Chirurgen und Geiger Theodor Billroth, dem der Komponist seine ersten beiden Streichquartette gewidmet hatte. Trotz ihres ehrgeizigen Umfangs bemerkte Brahms bei diesem Anlass nur: „ein paar kleine Klavierstücke“; er liebte solche Untertreibungen. In einem Brief an Elisabeth von Herzogenberg hieß es, er habe „ein ganz ein kleines Klavierkonzert geschrieben mit einem ganz kleinen zarten Scherzo“. Tatsächlich ist dieser zweite Satz zehn Minuten lang und zudem sehr dramatisch.

Das Stück wurde am 9. November 1881 in Budapest uraufgeführt, und Brahms selbst spielte den Solopart. Anders als sein erstes Klavierkonzert, das eher reserviert aufgenommen wurde, war das zweite Klavierkonzert ein großer Erfolg. Brahms gab eine Reihe von erfolgreichen Konzerten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, teilweise dirigiert von Hans von Bülow.

Quelle: Wikipedia: 2. Klavierkonzert (Brahms)
  • Pietro Mascagni: L’Amico Fritz, Ouvertüre

L’amico Fritz [laˈmiːko ˈfrits] ist eine Oper (Originalbezeichnung: „Commedia lirica“) in drei Akten von Pietro Mascagni.[1] Das Libretto zu dieser zweiten Oper des Komponisten stammt hauptsächlich von Nicola Daspuro nach der Novelle L’ami Fritz von den Schriftstellern Erckmann-Chatrian. Die Uraufführung fand am 31. Oktober 1891 im Teatro Costanzi in Rom statt. Die bekannteste Szene der Oper ist das duetto delle ciliegie (Suzel buon dì), das Kirschenduett, im zweiten Akt.

Die Handlung der Oper ist in der Gegenwart der Schöpfer angesiedelt, also im späten 19. Jahrhundert; der Ort ist das Elsass.[2] Im Mittelpunkt steht Fritz, ein reicher Grundbesitzer und stolzer Junggeselle, der sich der Liebe und der Ehe entziehen zu können glaubt. Als er der Bauerntochter Suzel begegnet und sein Freund und Mentor, der Rabbi David, sich trickreich einschaltet, lernt er jedoch, dass er sich geirrt hat.

Quelle: Wikipedia: L’amico Fritz
  • D.S. Svintridis: Two Portraits, Uraufführung
    Programm Wintersemester 2025/2026

    Ausblick auf kommende Semester

    In den kommenden Semestern sind folgende Werke geplant. Programmänderungen vorbehalten.

    Wintersemester 2026/2027

    • Camille Saint-Saëns: 1. Cello-Konzert, Solo: Andrés Ruiz-Sará
    • Camille Saint-Saëns: La Foi
    • Uraufführung, tbd

    Sommersemester 2027

    • tbd
    • Uraufführung, tbd

    Sommersemester 2025

    • Johannes Brahms, 3. Sinfonie
    • Ferdinand David: Concertino für Posaune und Orchester, Posaune: Elias Möll
    • evtl.: Gioachino Rossini: Konzert für Fagott und Orchester, Fagott: tbd
    • Uraufführung, tbd