{"id":3122,"date":"2025-08-23T11:14:56","date_gmt":"2025-08-23T09:14:56","guid":{"rendered":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/?page_id=3122"},"modified":"2026-02-17T01:25:47","modified_gmt":"2026-02-17T00:25:47","slug":"programm-sommersemester-2025","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/programmarchiv\/programm-sommersemester-2025\/","title":{"rendered":"Programm Sommersemester 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Sommersemester 2025 standen folgende St\u00fccke auf dem Programm:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Johannes Brahms: 3. Sinfonie<\/li>\n\n\n\n<li>Ferdinand David: Concertino f\u00fcr Posaune und Orchester, Posaune: <a href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/ueber-uns\/#sose-25-posaune\">Elias M\u00f6ll<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Gioacchino Rossini: Konzert f\u00fcr Fagott und Orchester, Fagott: <a href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/ueber-uns\/#sose-25-fagott\">Emanuel Blumin-Sint<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Dimitris S. Svintridis: Troiro, Griechischer Tanz<\/li>\n\n\n\n<li>Konstantinos Angelidis: Der Gott verl\u00e4sst Antonius, Urauff\u00fchrung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintergr\u00fcnde:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Johannes <strong>Brahms: 3. Sinfonie <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">\u00dcber die Entstehung der 3.&nbsp;Sinfonie ist fast nichts bekannt,<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-Schmidt-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup> es gibt keine Briefstelle, keine Skizzen oder fr\u00fcheren Fassungen<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-D\u00f6mling-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[2]<\/a><\/sup>. Die Fertigstellung erfolgte in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesbaden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiesbaden<\/a>, wo Brahms den Sommer 1883 verbrachte.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-Schmidt-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup> Die Urauff\u00fchrung erfolgte am 2.&nbsp;Dezember 1883 in Wien unter der Leitung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Richter_(Dirigent)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hans Richter<\/a><sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-Schmidt-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinfonie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sinfonie<\/a> entstand in der Zeit des sogenannten \u201eMusikstreits\u201c zwischen Vertretern der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neudeutsche_Schule\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neudeutschen Schule<\/a>, die in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinfonische_Dichtung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sinfonischer Dichtung<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Programmmusik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Programmmusik<\/a> die Zukunft der Musik sahen und Verfechtern der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Absolute_Musik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">absoluten Musik<\/a>, zu denen auch Brahms geh\u00f6rte. Sie vertraten die Auffassung, dass Musik nicht an programmatischen Aussagen, sondern allein an innermusikalischen k\u00fcnstlerischen Anspr\u00fcchen gemessen werden solle, wie es in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiener_Klassik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiener Klassik<\/a> \u00fcblich war. Der Brahms-Biograph <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max_Kalbeck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Max Kalbeck<\/a> berichtet zur Urauff\u00fchrung, dass die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anton_Bruckner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bruckner<\/a>&#8211; und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richard_Wagner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wagner<\/a>-Anh\u00e4nger nach jedem Satz zu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zischen_(Theater)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zischen<\/a> anfingen, sich jedoch nicht durchsetzen konnten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eBei der Premiere der F-dur-Symphonie, die am 2.&nbsp;Dezember 1883 in den Wiener Philharmonischen Konzerten stattfand, wagte die im Stehparterre des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiener_Musikverein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Musikvereins<\/a>saales postierte Gruppe der Wagner-Brucknerschen ecclesia militans den ersten \u00f6ffentlichen Vorsto\u00df gegen Brahms. Ihr Zischen wartete nach jedem Satz immer das Verhallen des Beifalls ab, um dann demonstrativ loszubrechen. Aber das Publikum f\u00fchlte sich von dem herrlichen Werke so innig angesprochen, da\u00df nicht nur die Opposition im Applaus erstickt wurde, sondern die Huldigungen f\u00fcr den Komponisten einen in Wien kaum zuvor dagewesenen Grad von Enthusiasmus erreichten, so da\u00df Brahms einen seiner gr\u00f6\u00dften Triumphe erlebte.\u201c<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Werk wurde bei zeitgen\u00f6ssischen Auff\u00fchrungen \u00fcberwiegend, aber nicht ausschlie\u00dflich positiv aufgenommen. Beispiel f\u00fcr eine positive zeitgen\u00f6ssische Kritik (Bericht zur Urauff\u00fchrung vom 2.&nbsp;Januar 1884 in <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Signale_f%C3%BCr_die_musikalische_Welt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Signale f\u00fcr die musikalische Welt<\/a><\/em>):<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">\u201eDas zweite philharmonische Concert brachte als Hauptnummer die neueste Symphonie von Brahms, welche mit ungew\u00f6hnlichem Beifall aufgenommen wurde. Nach dem ersten, dritten und dem Schlu\u00dfsatze wurde der Componist st\u00fcrmisch und jubelnd wiederholt gerufen. Das hoch interessante Werk ist Satz f\u00fcr Satz in sich abgerundet, klar, fa\u00dflich schon bei erstmaligem Anh\u00f6ren, reich an \u00fcberraschenden Wendungen, fesselnd in der Durchf\u00fchrung der Haupt- und Nebenthemen, sowie namentlich auch durch seine instrumentalen Sch\u00f6nheiten. Dem pathetischen ersten Satz folgen die beiden k\u00fcrzer gefa\u00dften Mittels\u00e4tze (der dritte eine Art <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intermezzo_(Instrumentalmusik)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intermezzo<\/a>), worauf der Schlu\u00dfsatz den Hauptcharakter des ersten wieder aufnimmt. Diesmal aber geht es wie Wetterleuchten in sch\u00e4rferen, schneidigeren Accenten vorw\u00e4rts, eine Fahrt durch aufgeregte Elemente, die stellenweise mit elementarer Gewalt aneinander gerathen. Da pl\u00f6tzlich zertheilt sich das drohende Gew\u00f6lk und es er\u00f6ffnet sich unter bezauberndem Ausklingen ein verkl\u00e4rtes Fernbild. So schlie\u00dft das pr\u00e4chtige, f\u00fchlbar so recht dem Schaffensdrang entsprungene Werk vers\u00f6hnend ab. Mitunter taucht die Gewalt Beethoven\u00b4s, die Romantik Schumann\u00b4s und Mendelssohn\u00b4s auf, ohne aber die eigene Selbst\u00e4ndigkeit des Tondichters zu beeintr\u00e4chtigen. Bliebe ein Wunsch \u00fcbrig, so w\u00e4re es der, da\u00df die beiden Mittels\u00e4tze im Charakter weniger gleichm\u00e4\u00dfig gehalten w\u00e4ren. Die Auff\u00fchrung war unter Richter\u00b4s Leitung so meisterhaft, da\u00df das Werk kaum irgendwo eine bessere erfahren kann.\u201c<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[4]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">Auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Clara_Schumann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Clara Schumann<\/a> \u00e4u\u00dferte sich im Brief vom 11.&nbsp;Februar 1884 an Brahms lobend:<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">\u201eWelch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle S\u00e4tze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! \u2013 Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens! Ich k\u00f6nnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste? Im ersten entz\u00fcckt mich schon gleich der Glanz des erwachten Tages, wie die Sonnenstrahlen durch die B\u00e4ume glitzern, alles lebendig wird, alles Heiterkeit atmet, das ist wonnig! Im zweiten die reine Idylle, belausche ich die Betenden um die kleine Waldkapelle, das Rinnen der B\u00e4chlein, Spielen der K\u00e4fer und M\u00fccken \u2013 das ist ein Schw\u00e4rmen und Fl\u00fcstern um einen herum, da\u00df man sich ganz wie eingesponnen f\u00fchlt in all die Wonne der Natur. Der dritte Satz scheint mir eine Perle, aber es ist eine graue, von einer Wehmutstr\u00e4ne umflossen; am Schlu\u00df die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modulation_(Musik)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Modulation<\/a> ist ganz wunderbar. Herrlich folgt dann der letzte Satz mit seinem leidenschaftlichen Aufschwung: das erregte Herz wird aber bald wieder ges\u00e4nftigt, zuletzt die Verkl\u00e4rung, die sogar in dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Durchf%C3%BChrung_(Musik)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Durchf\u00fchrungs<\/a>-Motiv in einer Sch\u00f6nheit auftritt, f\u00fcr die ich keine Antwort finde.\u201c<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)#cite_note-5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[5]<\/a><\/sup>&#8222;<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._Sinfonie_(Brahms)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia: 3. Sinfonie (Brahms)<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ferdinand <strong>David: Concertino f\u00fcr Posaune und Orchester<\/strong>, Posaune: Elias M\u00f6ll<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><a href=\"https:\/\/deutsch.wikibrief.org\/wiki\/Ferdinand_David_%28musician%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ferdinand David<\/a>&#8217;s Concertino f\u00fcr Posaune und Orchester, Op.4, wurde 1837 komponiert. Es war <a href=\"https:\/\/deutsch.wikibrief.org\/wiki\/Karl_Traugott_Queisser\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karl Traugott Queisser gewidmet<\/a>, der ein guter Freund Davids war, und spielte auch im Gewandhausorchester, wo David Konzertmeister war.Es gibt viele Mythen dar\u00fcber, wie dieses Konzertino entstanden ist, aber eine der wahrscheinlichsten Versionen ist, dass David eines seiner bereits gr\u00f6\u00dftenteils fertigen Geigenst\u00fccke in dieses Posaunenkonzertino umgeschrieben hat.Queisser bat <a href=\"https:\/\/deutsch.wikibrief.org\/wiki\/Felix_Mendelssohn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Felix Mendelssohn<\/a> zun\u00e4chst, ihm ein Posaunenkonzert zu schreiben, doch da er keine Zeit daf\u00fcr hatte, h\u00e4tte David Mendelssohn m\u00f6glicherweise vorgeschlagen, seine Komposition f\u00fcr diesen Zweck zu verwenden.(Wenn man die Komposition mit Davids umgebenden Werken vergleicht (z. B. Op. 3 und 5), gibt es eindeutig einige Teile, die viel besser komponiert sind als sonst, was zu dem Vorschlag f\u00fchrt, dass Mendelssohn sie m\u00f6glicherweise &#8222;durchgesehen&#8220; hat).Das St\u00fcck wurde im <a href=\"https:\/\/deutsch.wikibrief.org\/wiki\/Gewandhaus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewandhaus uraufgef\u00fchrt,<\/a> Queisser spielte den Solopart und Mendelssohn dirigierte.Es war ein sofortiger Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht aus 3 S\u00e4tzen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>I. Allegro maestoso<\/li>\n\n\n\n<li>II.Marcia funebre (Andante)<\/li>\n\n\n\n<li>III.Allegro maestoso.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>[&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Satz wurde von David f\u00fcr Violine und Klavier arrangiert und bei seiner eigenen Beerdigung gespielt.&#8220;<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.wikibrief.org\/wiki\/Trombone_Concertino_%28David%29\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikibrief: Posaune Concertino (David)<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gioacchino <strong>Rossini: Konzert f\u00fcr Fagott und Orchester<\/strong>, Fagott: <a href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/ueber-uns\/#sose-25-fagott\">Emanuel Blumin-Sint<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&nbsp;Zwischen 1812 und 1822 schrieb Gioachino Rossini drei\u00dfig Opern, also zehn Jahre lang durchschnittlich drei pro Jahr. Diese Werke waren seine beliebtesten, und er schrieb bis 1829, als seine letzte ber\u00fchmte Oper \u201eWilhelm Tell\u201c entstand, neun weitere. Es war die letzte Oper, die Rossini schrieb, da er sich f\u00fcr vierzig Jahre in den Ruhestand begab. In diesen letzten vierzig Jahren schrieb er einige Musikst\u00fccke, darunter in den letzten zehn Jahren seines Lebens eine Sammlung von 150 St\u00fccken in verschiedenen Formen, die er <em>P\u00e9ch\u00e9s de vieillesse<\/em> oder Alterss\u00fcnden nannte. Es gab Ger\u00fcchte, Rossini habe ein Fagottkonzert geschrieben, aber erst in den 1990er Jahren wurde in einer italienischen Bibliothek die handschriftliche Partitur eines Fagottkonzerts gefunden, auf deren Vorderseite angegeben ist, dass sie von Rossini stammt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Legende nach schrieb Rossini das Werk f\u00fcr Nazareno Gatti, einen Fagottsch\u00fcler, f\u00fcr dessen Abschlusspr\u00fcfung. Rossini war Dozent an der Musikschule in Bologna, die Gatti besuchte, doch die Forschung ist sich nicht sicher, in welchem \u200b\u200bAusma\u00df Rossini an der Komposition des Konzerts beteiligt war. M\u00f6glicherweise skizzierte er es, damit jemand anderes es fertigstellen konnte, wie er es w\u00e4hrend seines Ruhestands mit vielen seiner Kompositionen tat. Manche meinen, Gatti habe es fertiggestellt, oder Gatti habe das gesamte Werk geschrieben und Rossinis Namen darunter gesetzt. In jedem Fall sind sich die Wissenschaftler einig, dass es in den 1840er Jahren und im Stil Rossinis geschrieben wurde. Wenn es tats\u00e4chlich von Rossini stammt, w\u00e4re es sein letztes Werk f\u00fcr Orchester, da die bereits erw\u00e4hnten&nbsp; <em>P\u00e9ch\u00e9s de vieillesse<\/em> Kammermusikwerke bzw. Soloklavierwerke waren.&#8220;<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/muswrite-blogspot-com.translate.goog\/2021\/02\/rossini-bassoon-concerto.html?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=rq\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rossini &#8211; Fagottkonzert<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Dimitris S. Svintridis: Griechischer Tanz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ein traditioneller Tanz aus Ost-Rumelien (Nordthrakien).<br>\u201eTrouro\u201c ist in der lokalen Mundart eine Abwandlung des Wortes \u201etrig\u00fdro\u201c (griech. f\u00fcr \u201eringsherum\u201c), und es handelt sich um einen Rundtanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderes Merkmal dieses Tanzes ist, dass es keinen ersten oder letzten T\u00e4nzer gibt.<br>Bei der Wiederholung des Tanzes steigert sich das Tempo \u2013 der Rhythmus wird intensiver und lebhafter.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konstantinos Angelidis: Der Gott verl\u00e4sst Antonius, Urauff\u00fchrung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Konstantinos Angelidis, geboren 2002 in Eginio, Pieria, studiert derzeit Orchesterdirigieren an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin unter der Leitung von Harry Curtis und Steven Sloane. Er begann seine musikalische Ausbildung in Griechenland und erwarb ein Klavierdiplom am Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki bei Professor Paul Demetriades. Parallel dazu studierte er Orchesterdirigieren bei Vladimiros Symeonidis und Komposition bei Kostas Siembis. Au\u00dferdem besuchte er zwei Jahre lang die Abteilung f\u00fcr Musikstudien an der Aristoteles-Universit\u00e4t Thessaloniki. Konstantinos hat Abschl\u00fcsse in Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge und arbeitete als Assistenzdirigent mit Symeon Ioannidis.<br>Er hat Orchester wie die Kammerakademie Potsdam, die Magdeburgische Philharmonie, die Brandenburger Symphoniker, das G\u00f6ttinger Sinfonieorchester und die Neubrandenburger Philharmonie dirigiert. Dar\u00fcber hinaus engagiert er sich f\u00fcr die zeitgen\u00f6ssische Musik, dirigiert Urauff\u00fchrungen von Werken und pr\u00e4sentiert eigene Kompositionen. Als Pianist gibt er weiterhin Konzerte und ist in Griechenland und Deutschland aufgetreten. Seine k\u00fcnstlerische Entwicklung wurde ma\u00dfgeblich durch die Zusammenarbeit mit renommierten Musikern und Dirigenten beeinflusst, darunter Marin Alsop, Sir Roger Norrington, Catherine Larsen-Maguire, Anna Skryleva, Stefan Parkman und Cyprien Katsaris.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons d-none is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button d-none\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Programmheft-SoSe-25.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Programmheft<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1825\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-scaled.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3062\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-scaled.png 1825w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-214x300.png 214w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-730x1024.png 730w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-768x1077.png 768w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-1095x1536.png 1095w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-1460x2048.png 1460w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-Sommerkonzert-SeSe-25-Online-Socials-1320x1852.png 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1825px) 100vw, 1825px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Programm Sommersemester 2025<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/programmarchiv\/\">Programmarchiv vergangener Konzerte<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/presse\/\">Pressestimmen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sommersemester 2025 standen folgende St\u00fccke auf dem Programm: Hintergr\u00fcnde: \u00dcber die Entstehung der 3.&nbsp;Sinfonie ist fast nichts bekannt,[1] es gibt keine Briefstelle, keine Skizzen oder fr\u00fcheren Fassungen[2]. Die Fertigstellung erfolgte in Wiesbaden, wo Brahms den Sommer 1883 verbrachte.[1] Die Urauff\u00fchrung erfolgte am 2.&nbsp;Dezember 1883 in Wien unter der Leitung von Hans Richter[1]. Die Sinfonie entstand in der Zeit des sogenannten \u201eMusikstreits\u201c zwischen Vertretern der Neudeutschen Schule, die in sinfonischer Dichtung und Programmmusik die Zukunft der Musik sahen und Verfechtern der absoluten Musik, zu denen auch Brahms geh\u00f6rte. Sie vertraten die Auffassung, dass Musik nicht an programmatischen Aussagen, sondern allein an innermusikalischen k\u00fcnstlerischen Anspr\u00fcchen gemessen werden solle, wie es in der Wiener Klassik \u00fcblich war. Der Brahms-Biograph Max Kalbeck berichtet zur Urauff\u00fchrung, dass die Bruckner&#8211; und Wagner-Anh\u00e4nger nach jedem Satz zu zischen anfingen, sich jedoch nicht durchsetzen konnten: \u201eBei der Premiere der F-dur-Symphonie, die am 2.&nbsp;Dezember 1883 in den Wiener&hellip;<\/p>\n<p> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/programmarchiv\/programm-sommersemester-2025\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"parent":870,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-3122","page","type-page","status-publish"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3122"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3323,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3122\/revisions\/3323"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}