{"id":2714,"date":"2025-02-03T01:41:28","date_gmt":"2025-02-03T00:41:28","guid":{"rendered":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/?page_id=2714"},"modified":"2025-02-03T01:51:21","modified_gmt":"2025-02-03T00:51:21","slug":"programm-wintersemester-2024-2025","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/programmarchiv\/programm-wintersemester-2024-2025\/","title":{"rendered":"Programm Wintersemester 2024\/2025"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-79b10570-ff17-410f-8604-5dc2528287f6\">Im Wintersemester 2024\/2025 standen folgende St\u00fccke auf dem Programm:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Pjotr Iljitsch <strong>Tschaikowski: 5. Sinfonie<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p id=\"block-07b49db0-71ac-49fe-b68c-6ad810c35f9b\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pjotr_Iljitsch_Tschaikowski\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pjotr Iljitsch Tschaikowski<\/a> schrieb seine <strong>Sinfonie Nr. 5 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/E-Moll\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">e-Moll<\/a> op. 64<\/strong> <em>(Schicksals-Sinfonie)<\/em> im Jahre 1888. Obwohl Tschaikowski zehn Jahre nach der vorhergehenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/4._Sinfonie_(Tschaikowski)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vierten Sinfonie<\/a> gegen\u00fcber seiner Brieffreundin und G\u00f6nnerin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nadeschda_Filaretowna_von_Meck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nadeschda von Meck<\/a> \u00c4ngste \u00e4u\u00dferte, dass er sich \u201eausgeschrieben\u201c habe, schrieb er seine 5. Sinfonie innerhalb weniger Wochen in seinem Landhaus Frolowskoje bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klin<\/a>. Die Urauff\u00fchrung fand unter der Leitung ihres Komponisten am 17. November 1888 in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sankt_Petersburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sankt Petersburg<\/a> statt. Die Sinfonie ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theodor_Av%C3%A9-Lallemant\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theodor Av\u00e9-Lallemant<\/a> gewidmet. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-47560d3c-4828-4829-aa45-222fdc34bd33\">Die S\u00e4tze durchzieht ein gemeinsames Leitthema, das Schicksalsmotiv.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber das Programm des ersten Satzes schrieb Tschaikowski: \u201eIntroduktion. V\u00f6llige Ergebung in das Schicksal oder, was dasselbe ist, in den unergr\u00fcndlichen Ratschlu\u00df der Vorsehung. \u2013 Allegro: Murren, Zweifel, Klagen, Vorw\u00fcrfe.\u201c Der Satz beginnt mit einer bed\u00e4chtigen Melodie der Klarinetten, die das Schicksalsmotiv der Sinfonie darstellt. Die Melodie leitet \u00fcber zum energischeren, von Fl\u00f6ten und Klarinetten initiierten und von den Streichern \u00fcbernommenen Hauptthema des Satzes. Das zweite Hauptthema des Satzes wird unter gelegentlicher Einmischung des Leitmotivs von den Holzbl\u00e4sern intoniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Satz, in dessen Zusammenhang Tschaikowski fragte, ob er sich \u201edem Glauben in die Arme werfen\u201c soll, beginnt mit einer tiefen Einleitung der Streicher, bevor ein Hornsolo zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cantabile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kantablen<\/a>, von Tschaikowski als \u201eLichtstrahl\u201c bezeichneten Hauptthema des Satzes anhebt und schlie\u00dflich von Klarinette und Oboe unterst\u00fctzt wird. Bei diesem Thema lie\u00df sich Tschaikowski offensichtlich von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_Raff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joachim Raffs<\/a> 10. Sinfonie \u201eZur Herbstzeit\u201c inspirieren, in deren drittem Satz es in nahezu identischer Weise im Horn erklingt. Vom donnernd einsetzenden Schicksalsmotiv wird das Hauptthema dieses zweiten Satzes nur kurz unterbrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Satz ist im Stil eines ruhigen Walzers geschrieben. Auch er l\u00e4sst sich vom Schicksalsmotiv nur kurz st\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-47560d3c-4828-4829-aa45-222fdc34bd33\">Wie der erste Satz beginnt auch der vierte Satz mit dem Schicksalsmotiv, das diesmal aber bestimmter, vor allem in Dur, auftritt. Nach einer ausf\u00fchrlichen Einleitung des Finales geht dieses zu einem feierlichen Ausbruch des Orchesters \u00fcber, den dieses, gelegentlich vom Schicksalsmotiv begleitet, bis zum Schluss des Finales fortf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">W\u00e4hrend die Urauff\u00fchrung noch m\u00e4\u00dfig ausfiel, befand der Kritiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Josef_Sittard\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Josef Sittard<\/a> die Sinfonie f\u00fcr eine der \u201ebedeutendsten musikalischen Erscheinungen unserer Zeit\u201c. Heute geh\u00f6rt die f\u00fcnfte zusammen mit der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/4._Sinfonie_(Tschaikowski)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vierten<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/6._Sinfonie_(Tschaikowski)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sechsten Sinfonie<\/a> Tschaikowskis zu dessen beliebtesten Sinfonien.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">Tschaikowski selbst bezeichnete seine f\u00fcnfte Sinfonie zun\u00e4chst als \u201emisslungenes Werk\u201c (vor allem wegen des Finales) und sch\u00e4tzte gar die vorhergehende 4. Sinfonie h\u00f6her ein. Nach einer Auff\u00fchrung in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> ein Jahr sp\u00e4ter \u00e4nderte er jedoch seine Bewertung und schreib an seinen Bruder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modest_Iljitsch_Tschaikowski\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Modest<\/a>: \u201eDie Musiker fanden mit jeder Auff\u00fchrung der Sinfonie mehr und mehr Gefallen an der Musik. [&#8230;] Auch das Konzert verlief hervorragend. Das Ergebnis ist, dass ich keine schlechte Meinung mehr von der Sinfonie habe, sondern sie wieder mag.\u201c<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/5._Sinfonie_(Tschaikowski)#cite_note-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6074adf4-3142-44e3-9fd0-8d8b114d78a2\">Verwendung findet das Finale der Sinfonie am Schluss des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DEFA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DEFA-Films<\/a> <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Rat_der_G%C3%B6tter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Rat der G\u00f6tter<\/a><\/em>, um den Sieg des Volkes im Kampf um den Frieden zu unterstreichen.&#8220;<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/5._Sinfonie_(Tschaikowski)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia: 5. Sinfonie (Tschaikowski)<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Pjotr Iljitsch <strong>Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 2<\/strong>, Klavier: Lambis Vassiliadis<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das <strong>2. Klavierkonzert op. 44 in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G-Dur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G-Dur<\/a><\/strong> komponierte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pjotr_Iljitsch_Tschaikowski\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pjotr Iljitsch Tschaikowski<\/a> 1880\/81<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2._Klavierkonzert_(Tschaikowski)#cite_note-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup> und widmete es <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Grigorjewitsch_Rubinstein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nikolai Rubinstein<\/a><sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2._Klavierkonzert_(Tschaikowski)#cite_note-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[2]<\/a><\/sup>, der fast zeitgleich mit der Urauff\u00fchrung starb. Uraufgef\u00fchrt wurde es am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/11._M%C3%A4rz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">11. M\u00e4rz<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1881\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1881<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moskau\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moskau<\/a> unter der Leitung von dessen Bruder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anton_Grigorjewitsch_Rubinstein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anton Rubinstein<\/a> und mit dem Tschaikowski-Sch\u00fcler <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sergei_Iwanowitsch_Tanejew\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sergei Tanejew<\/a> am Klavier. Am 12. November 1881 fand das Konzert unter Leitung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theodore_Thomas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theodore Thomas<\/a> mit der Pianistin Madeleine Schiller ihr Amerika-Deb\u00fct in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carnegie_Hall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carnegie Hall<\/a> von New York.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2._Klavierkonzert_(Tschaikowski)#cite_note-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Kaum ein Konzert hat so wenig nach einem Vergleich mit einem anderen Werk gestrebt und ihn doch unausgesprochen provoziert: Den Vergleich mit Tschaikowskis <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1._Klavierkonzert_(Tschaikowski)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1. Klavierkonzert in b-Moll<\/a>, das 1875 von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boston\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Boston<\/a> aus einen regelrechten Siegeszug angetreten war. Man kann sagen, dass diese Entwicklung dem Wirken der zwei nachfolgenden Klavierkonzerte hinderlich gewesen ist. Dabei wurde das 2. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klavierkonzert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klavierkonzert<\/a> in G-Dur vom Publikum 1882 durchaus freundlich aufgenommen. Man stie\u00df sich aber an Kleinigkeiten: Der 1. und der 2. Satz waren zu lang, der Kopfsatz im Besonderen schien zudem thematisch sehr verwirrend und mit zu vielen solistischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kadenz_(Solokonzert)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kadenzen<\/a> ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Verwunderung rief auch die Tatsache hervor, dass das Klavier im zweiten Satz, dem <em>Andante non troppo<\/em> sich zur\u00fccknimmt und im Wesentlichen zwei andere Solisten begleitet, einen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Violinist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geiger<\/a> und einen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cello\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cellisten<\/a>. Prompt hat das Konzert mehrere Bearbeitungen erfahren, der Pianist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexander_Iljitsch_Siloti\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alexander Siloti<\/a>, ein Cousin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sergei_Wassiljewitsch_Rachmaninow\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sergei Rachmaninows<\/a>, k\u00fcrzte den 1. Satz um 24 und den 2. gleich um 200 Takte und korrigierte einige Tempobezeichnungen nach oben, sprich: Das Konzert wurde schneller.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute fristet Tschaikowskis 2. Klavierkonzert, das aufgrund seines thematischen Einfallsreichtums und expressiven Dialogpassagen zwischen Soloinstrument und Orchester ein besonderes Zeugnis der romantischen Klaviermusik ist, ein Schattendasein zumeist als Einspielung auf Tontr\u00e4gern im Rahmen von Gesamtaufnahmen Tschaikowskischer Klavierwerke mit Orchester.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2._Klavierkonzert_(Tschaikowski)#cite_note-4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[4]<\/a><\/sup> Der Pianist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andrej_Hoteev\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Andrej Hoteev<\/a> hat f\u00fcr seine Einspielung von 1998 den Urtext des Konzerts bem\u00fcht, die fehlenden Passagen wieder hinzugef\u00fcgt und das im Original vorgesehene Tempo eingehalten.&#8220;<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2._Klavierkonzert_(Tschaikowski)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia: 2. Klavierkonzert (Tschaikowski)<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Straehler-Pohl: <strong>We choose to go to the moon<\/strong>, Urauff\u00fchrung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group pl-6\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p><strong>We choose to go to the moon<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter brennender Sonne h\u00f6ren am 12. September 1962 etwa 40.000 Menschen die Vision einer Mission in die K\u00e4lte des Alls. In seiner Rede an der texanischen Rice University skizziert<br>John F. Kennedy die erste Reise eines Menschen auf die Oberfl\u00e4che des Mondes. Eine Rede zwischen Fantasie und Pragmatismus, zwischen Pathos und Leichtigkeit, zwischen<br>Ernsthaftigkeit und Humor, die in der Hochphase des Kalten Krieges trotz ihrer heterogenen Motive ein friedliches Ziel propagiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Lars Straehler-Pohls Komposition <em>We choose to go to the moon<\/em> f\u00fcr Sprecher und Orchester bespielt die Wahrnehmung von N\u00e4he und Ferne gegen\u00fcber dem All. Dabei verarbeitet das<br>Werk Teile von John Fitzgerald Kennedys gleichlautender Rede und setzt Musik und gesprochene Worte in Beziehung zueinander. Sprecher und Orchester erg\u00e4nzen, kommentieren, unterstreichen einander. Die in die Musik hineingesprochenen Redeabschnitte von Kennedy und dessen Berater Ted Sorenson wurden so ausgew\u00e4hlt und dramaturgisch geordnet, dass die rhetorisch st\u00e4rksten Bilder die Mondlandung als Vision gemeinsamer Anstrengung, einem beinah w\u00f6rtlichen <em>per aspera ad astra<\/em> betonen.<\/p>\n\n\n\n<p>Straehler-Pohls <em>We choose to go to the moon<\/em> wird mit einem Blick in den n\u00e4chtlichen Himmel er\u00f6ffnet und endet mit dem Aufsetzen der Apollo11-Landekapsel auf der Mondoberfl\u00e4che knapp 7 Jahre nach Kennedys Rede.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher der Urauff\u00fchrung ist der Schauspieler Derrick Jenkins.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons d-none is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button d-none\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Programmheft-WiSe-24-25.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Programmheft<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1514\" src=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1000009729.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2601\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1000009729.jpg 1080w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1000009729-214x300.jpg 214w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1000009729-730x1024.jpg 730w, https:\/\/studentenphilharmonie.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1000009729-768x1077.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Programm Wintersemester 2025<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/programmarchiv\/\">Programmarchiv vergangener Konzerte<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/presse\/\">Pressestimmen<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wintersemester 2024\/2025 standen folgende St\u00fccke auf dem Programm: Pjotr Iljitsch Tschaikowski schrieb seine Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 (Schicksals-Sinfonie) im Jahre 1888. Obwohl Tschaikowski zehn Jahre nach der vorhergehenden vierten Sinfonie gegen\u00fcber seiner Brieffreundin und G\u00f6nnerin Nadeschda von Meck \u00c4ngste \u00e4u\u00dferte, dass er sich \u201eausgeschrieben\u201c habe, schrieb er seine 5. Sinfonie innerhalb weniger Wochen in seinem Landhaus Frolowskoje bei Klin. Die Urauff\u00fchrung fand unter der Leitung ihres Komponisten am 17. November 1888 in Sankt Petersburg statt. Die Sinfonie ist Theodor Av\u00e9-Lallemant gewidmet. [&#8230;] Die S\u00e4tze durchzieht ein gemeinsames Leitthema, das Schicksalsmotiv. \u00dcber das Programm des ersten Satzes schrieb Tschaikowski: \u201eIntroduktion. V\u00f6llige Ergebung in das Schicksal oder, was dasselbe ist, in den unergr\u00fcndlichen Ratschlu\u00df der Vorsehung. \u2013 Allegro: Murren, Zweifel, Klagen, Vorw\u00fcrfe.\u201c Der Satz beginnt mit einer bed\u00e4chtigen Melodie der Klarinetten, die das Schicksalsmotiv der Sinfonie darstellt. Die Melodie leitet \u00fcber zum energischeren, von Fl\u00f6ten und Klarinetten initiierten und&hellip;<\/p>\n<p> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/programmarchiv\/programm-wintersemester-2024-2025\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":2706,"parent":870,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2714","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2714"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2721,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2714\/revisions\/2721"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/870"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/studentenphilharmonie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}