Über uns

Orchester

Die Studentenphilharmonie Tübingen an der Eberhard-Karls-Universität, kurz StudPhil, existiert seit 1967. Sie bietet musikbegeisterten Studenten und Berufstätigen die Möglichkeit, innerhalb intensiver Probenphasen ein anspruchsvolles, sinfonisches Programm zu erarbeiten. Dabei steht neben dem musikalischen Anspruch immer auch die Spielfreude und der Ausdruck im Vordergrund.

Schwerpunkte der musikalischen Arbeit sind sinfonische Werke und Solokonzerte aller Epochen, wobei das Orchester vor allem jungen Solisten die Gelegenheit geben will, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Höhepunkte der Arbeitsphasen bilden jeweils mehrere Konzerte im süddeutschen Raum zum Ende des Semesters. Daneben finden immer wieder selbstorganisierte Konzertreisen im In- und Ausland statt. So fuhr die Studentenphilharmonie an die Ostsee (2010), nach Oberfranken (2012), nach China (2014) und nach Griechenland (2016). Auch im August 2023 reiste die StudPhil wieder nach Griechenland.

Auch die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Studenten zu knüpfen und der Ausgleich zum studentischen Alltag bieten einen Anreiz zum Mitspielen. Denn neben dem Proben und Musizieren kommt das gesellige Beisammensein, z.B. beim Stocherkahn-Fahren oder den auswärtigen Probenwochenenden, nicht zu kurz.

Von 1998 – 2014 leitete Thomas Hauschild (Professor für Horn in Leipzig) die Studphil. Nach 15 Jahren hat sich die Studentenphilharmonie von Thomas Hauschild verabschiedet und begrüßt seit dem Sommersemester 2014 seinen Nachfolger Symeon Ioannidis (Pianist, Komponist, Dirigent aus Berlin).

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Dirigenten

Symeon Ioannidis

Symeon Ioannidis stammt aus Thessaloniki und hat in seiner Heimat sowohl Klavier und Geige als auch
Mathematik studiert, ehe er sich – nach einer Hospitanz bei Sylvain Cambreling, Christoph Marthaler und Anna Viebrock sowie der Begegnung mit Iannis Xenakis in der Oper Frankfurt – ganz der Musik verschrieb. Es folgte ein Klavierstudium an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main sowie ein
Studium im Fach Orchesterdirigieren an den Musikhochschulen in Weimar und Berlin (»Hanns Eisler«).

Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und leitete musikalisch Konzerte und Opernproduktionen im In- und Ausland mit Orchestern wie: Berliner Symphonie Orchester, Berliner Symphoniker, Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein, Neubrandenburger Philharmonie, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Symphonisches Orchester Thessaloniki, State Symphony Orchestra Antalya, Staatsorchester Thessaloniki, Orchester der Komischen Oper Berlin, Hamburger Symphoniker. Pädagogische Erfahrung sammelte er an den Musikhochschulen Dresden, „Hanns Eisler“ Berlin und UdK-Berlin.

Ioannidis gab Seminare u. a. im Jugendfestspielhaus Bayreuth und in Rheinsberg und wirkte als Dirigent bei mehreren CD-Aufnahmen mit. Seit 2000 ist Ioannidis Mitbegründer und Leiter des Ensembles für Neue Musik »Cornucopia«. Er war künstlerischer Leiter des Werkstatt-Orchesters Dresden, sowie der Sinfonietta Bardou.

Er ist Gastdirigent an der Komischen Oper Berlin, Chefdirigent der Studentenphilharmonie Tübingen und des Benjamin Franklin Orchesters, BDZ-Landesmusikrat/Leiter in Berlin und Lehrbeauftragter an der Universität der Künste – Berlin. Neben seiner Dirigiertätigkeit arbeitet Symeon Ioannidis als Komponist.

Kreativ und experimentierfreudig wird er, neben dem klassisch-romantischen Repertoire, das er weiterhin pflegen und ausbauen möchte, Wert auf Alte Musik, unkonventionelle Aufführungspraktiken und Uraufführungen spannender Zeitgenossen legen. Mit der StudPhil will er interkulturelle Begegnungen und innovative Projekte in Angriff nehmen und hofft auf eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit.

Thomas Hauschild

Von 1998 – 2014 leitete Thomas Hauschild (Professor für Horn in Leipzig) die Studentenphilharmonie und sorgte mit seiner mitreißenden und humorvollen Art für kurzweilige Proben.

Im Wintersemester 2013/2014 gab er sein Abschlusskonzert mit der Studentenphilharmonie.

Solisten

Martina Trumpp, Violine, Sommersemester 2024

Die Geigerin Martina Trumpp hat sich in den letzten Jahren als vielseitige Künstlerin etabliert. Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Klassikphilharmonie Hamburg, dem Georgischen Kammerorchester alle großen Violinkonzerte von Bach bis Korngold und Berg. Diese Konzerte führten sie zum Beispiel in die Elbphilharmonie Hamburg, das Konzerthaus Stockholm, das Konzerthaus Harpa in Reykjavik oder das Konzerthaus Wien.
Recitals und Kammermusik spielte sie in zahlreichen renommierten Konzertreihen, sowie in Österreich, Belgien, Tschechien, Schweden, Kanada, England, der Schweiz und Spanien. Sie ist Leiterin des Solistenensemble D`Accord und der „Schubertiade Schloss Eyb“. Seit 2022 leitet sie zudem die „D`Accord Akademie“ und das neu gegründete Festival „Hohenschwangau Klassik“.
Ihr Septett-Arrangement von Wagners „Tristan und Isolde“ erklang im Rahmen der Bayreuther Festspiele, in der Elbphilharmonie Hamburg sowie in den Kammerkonzertreihen des Iceland Symphony Orchestra und des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Die Alben „Der Große Karneval der Tiere“ und „Tristan und Isolde – Paraphrase for String Septet by Martina Trumpp“ erschienen 2023 beim Buchfunk Verlag und beim Label Coviello. Das Tristan-Album wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien wie den ersten Bundespreis bei „Jugend musiziert“, den Kulturpreis der Stadt Ansbach, den „Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis“ Frankens und war Preisträgerin des „Premio Rodolfo Lipizer“.

Martina Trumpp wurde mit zwölf Jahren Jungstudentin an der Würzburger Musikhochschule und absolvierte Studien bei Conrad von der Goltz, Herwig Zack, Ingolf Turban, Ana Chumachenco, Salvatore Accardo und Philippe Graffin in Würzburg, München, Cremona und Brüssel.
Nach vorzeitig abgelegtem Abitur beendete sie Studien in Mathematik, Musikwissenschaft und Pädagogik an den Universitäten Würzburg und Tübingen. Sie unterrichtete an der Universität Würzburg und als Hauptfachdozentin für Violine an der Musikhochschule Trossingen. Sie spielt auf einer Violine von Pierre Chaubert, Füssen.“

Quelle: Martina Trumpp

Jorge Medina, Klavier, Wintersemster 2023/2024

Jorge Medina wurde am 23. März 1995 in der Stadt San Francisco de Campeche, Campeche, geboren.

Er begann seine Studien im Alter von 6 Jahren bei dem Lehrer Socorro Cruz Montijo und zog später in die Stadt Mérida, Yucatán, um seine Studien unter der Leitung des Pianisten Alberto Álvarez fortzusetzen, mit dem er seine Highschool-Studien am Musikzentrum ¨José Jacinto Cuevas¨ und später den Bachelor-Abschluss an der Escuela Superior de Artes de Yucatán absolvierte

Seit 2017 ist er als begleitender Pianist an der Escuela Superior de Artes de Yucatán tätig und spielt eine aktive Rolle als Solist und Kammermusiker, was dazu geführt hat, dass er an verschiedenen Projekten mitgewirkt hat und zu verschiedenen internationalen Veranstaltungen und Festivals eingeladen wurde, wie die Weltpremiere des Werks ¨Fantasiekonzert mit armenischen Themen¨ für Klavier und Orchester, Festival Internacional del centro histórico de Campeche, Festival de música de cámara de Aguascalientes, Einladungen zur Teilnahme als Solist mit dem Sinfonie- und Kammerorchester.

Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei dem renommierten Pianisten Dmitry Ablogin im Masterstudiengang Klaviersolo

Prof. Dr. Christian Ostertag, Violine, Wintersemster 2022/2023

Christian Ostertag ist sicherlich einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Ob als Kammermusiker, Violin-Professor, Konzertmeister oder als Solist – Christian Ostertag hat sich einen Ruf erworben, der – bei Publikum und  Studierenden – Vertrauen und Erwartung weckt. Die Kritik lobt wiederholt den warmen, emotionalen und wandelbaren Ton („Sänger auf dem Instrument“), die Stilsicherheit neben der technischen (die New York Times nannte sein Debut „sweet, strong and sure, excellent“). Sie lobt aber vor allem die innere Fokussiertheit und das Temperament, den Funken, der ein Konzert Christian Ostertags zum Erlebnis werden lässt. Großen Anteil an diesem Erfolg haben die kompromisslose Suche nach einem tieferen Gehalt der Werke und die konsequente Verweigerung eventhafter Auftritte und Moden aller Art.

1963 in Karlsruhe in eine deutsch-ungarische Musikerfamilie hineingeboren – die Großmutter war Geigerin, die Mutter Pianistin, der Vater ist der Cellist Martin Ostertag – war Christian Ostertag von Beginn an von Musik umgeben und begann früh mit dem Violinunterricht. Nach dem Studium bei renommierten Lehrern wie Walery Gradow und Rainer Kussmaul und nach Sommerkursen bei so unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten wie Sándór Végh, Ruggiero Ricci und Rony Rogoff erhielt seine Karriere einen entscheidenden Impuls, als er 1990 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn gewann und in die 35. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen wurde.

Nach seiner ersten Festanstellung 1993 als 1. Konzertmeister der Düsseldorfer Sinfoniker (Deutsche Oper am Rhein) ging er 1996 in gleicher Funktion zum SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem heutigen SWR-Symphonieorchester mit seinem Chefdirigenten Theodor Currentzis, und arbeitete auch solistisch mit Dirigenten vom Format eines Michael Gielen, Francois-Xavier Roth und Sylvain Cambreling. Die intensive Zusammenarbeit mit Komponisten wie György Kúrtág, Pierre Boulez, Péter Eötvös, Helmut Lachenmann, Hans Zender, Marc André, Jörg Widmann, oder Wolfgang Rihm ergab sich hier quasi von selbst.

Zahlreiche Radio- und CD-Produktionen dokumentieren seine Vielseitigkeit und geigerische Kompetenz: die CD mit dem 1. Violinkonzert von Béla Bartók (hänssler classics) wurde in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Strauss´ „Ein Heldenleben“ mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter seinem Chefdirigenten Francois-Xavier Roth wurde von der Kritik einhellig gelobt. Leonard Bernsteins Serenade, ebenfalls unter FX Roth, wurde als LIVE-Stream aufgezeichnet und ist in der SWR Mediathek abrufbar.

In den Philharmonien von Berlin, Köln, München und Hamburg (Elbphilharmonie), der New Yorker Weill Recital Hall, der Tonhalle Zürich, Tokios Suntory Hall, dem Palau de la Musica in Barcelona, auf den Festivals in Berlin (März Musik), dem Rheingau Festival, Festival d´automne (Paris), Salzburger Festspiele und Wien Modern tritt er regelmäßig in wechselnden Funktionen auf. 2001 verlieh ihm die Kulturstiftung „Pro Europa“ den Europäischen Solistenpreis.

Christian Ostertags große Leidenschaft ist die Kammermusik gemeinsam mit Musikern wie László Fenyö, Hariolf Schlichtig, Kalle Randalu, Jean Guihen Quyeras, Bozo Paradzik, Wolfgang Güttler, Maria Stange, Matthias Kirschnereit, Ingolf Turban, Wen Sinn Yang, Paul Rivinius, Ulf Rodenhäuser, Kilian Herold sowie im Duo mit Fritz Schwinghammer.

2005 begann Christian Ostertag neben seiner Orchestertätigkeit als Professor für Violine an der Hochschule für Musik Trossingen zu unterrichten. Seit Herbst 2017 ist er Professor an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seine AbsolventInnen erringen Preise und Stellen in erstklassigen Orchestern.“

Quelle: Hochschule für Musik Karlsruhe, Fachgruppe 6: Streichinstrumente, Prof. Christian Ostertag

Emre Elivar, Klavier, Sommersemster 2022

Geboren im August 1976, begann Emre Elivar schon mit fünf Jahren sein Klavierstudium und absolvierte das Staatliche Konservatorium in Ankara. Ein DAAD-Stipendium ermöglichte ihm seine weitere Ausbildung an den Musik-hochschulen „Carl Maria von Weber“ Dresden und anschließend „Hanns Eisler“ Berlin, wo er mit dreifacher Auszeichnung sein Konzertexamen ablegte. Nach dem Studium begann er seine Lehrtätigkeit an derselben Musikhochschule.
Elivar bewies sein Talent durch mehrere Auszeichnungen bei internationalen Klavierwettbewerben, wie z.B. 1999 in Bremen, wo er gleich dreifach (2. Preis bei Nichtvergabe des 1. Preises, Preis für die beste Bach-Interpretation und Preis für die beste Interpretation eines romantischen Werkes) ausgezeichnet wurde. Im gleichen Jahr, beim „Cidado do Porto“, und im Jahr 2000 bei der „World Piano Competition“ in Cincinnati bekam er die Bronzemedaille. 2001 gewann er den Steinway Preis, 2002 den Arthur-Schnabel-Preis und 2003 den Vendôme-Preis.
Zu seinen wichtigsten Konzerten auf internationaler Ebene zählen die Türkei-Uraufführung des ersten Hefts des Werkes von J. S. Bach „Das Wohltemperierte Klavier“ im Rahmen der Istanbuler Internationalen Musikfestspiele 2005, der große Variationen-Abend mit Werken von F. Mendelssohn, J. Brahms und L. v. Beethoven, wieder im Rahmen der Istanbuler Internationalen Musikfestspiele 2008, sein USA-Debüt in Washington DC 2009, im Rahmen von „Embassy Series“, gewidmet selten gespielten Werken von R. Schumann und F. Chopin, und seine Klavierabende mit Werken von D. Schostakowitsch und S. Prokofjew, sowie von C. Debussy und M. Ravel.

Als Solist spielte er mit Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Hungarian National Philharmonic Orchestra, den Dortmunder Philharmoniker, dem Staatsorchester Kassel, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Sinfonieorchester Wuppertal, der Anhaltischen Philharmonie Dessau, dem Lithuanian Chamber Orchestra, dem Orquestra Nacional do Porto, dem Bilkent Symphony Orchestra, dem Borusan Istanbul Philharmonisches Orchester usw.

Neben seiner Bremer Wettbewerbsaufnahme mit der Französischen Suite Nr. 3 BWV 817 von J. S. Bach und dem Klavierkonzert Nr. 1 von F. Liszt nahm der Künstler bis jetzt Werke diverser türkischer Komponisten sowie als Doppelalbum Sonaten von L. v. Beethoven auf. Die bei Sony BMG erschienene CD mit Werken von F. Schubert (Drei Klavierstücke D 946) und R. Schumann (Sinfonische Etüden op. 13) stieß auf gute Kritiken auf internationaler Ebene. Im Juni 2010 erfolgte fast genau zum 200. Geburtstag von R. Schumann ein Konzert mit seinen beiden Sonaten, welches auf 50 Mitgliedssendern von EBU (European Broadcasting Union) live übertragen wurde. Die Aufnahme mit dem Klavierkonzert Nr. 3 op. 30 von Rachmaninow wird demnächst erscheinen.

Emre Elivar ist seit Juni 2011 Mitglied des Arkas Trio und lebt in Berlin.

Dozenten

Bei der Probenarbeit werden die Spieler von ausgebildeten Musikern angeleitet und unterstützt. Derzeit sind folgende Dozenten für die Studentenphilharmonie tätig:

Peter Fellhauer Dozent Holz

1. Soloklarinettist, Stuttgarter Philharmoniker

Nach seinem Studium bei Prof. Hans Pfeifer an der Musikhochschule Mannheim folgten Meisterkurse u. a. bei Karl Leister, Ulf Rodenhäuser und Hans Deinzer sowie ein Studium an der Schola Cantorum Basiliensis für klassische Klarinette. Mit den Stuttgarter Philharmonikern ist er mehrfach als Solist mit den Konzerten von Mozart und Weber aufgetreten. Seine musikalischen Tätigkeiten führten ihn auch häufig ins Ausland (Schweiz, Frankreich, England, Italien, USA, Japan und Südamerika). Peter Fellhauer ist Mitglied des Trio Chateau und Mitbegründer der Philharmonischen Bläsersolisten Stuttgart.

Nena Wunder – Dozentin Holz

Nena Sindia Wunder studierte Klarinette an der Folkwang Universität der Künste in Essen in der Klasse von Prof. Manfred Lindner. Dort schloss sie 2009 ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Nena Wunder war Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung, der Alfred Töpfer Stiftung und des Richard Wagner Verbandes und bereicherte ihre Ausbildung durch Unterricht und Meisterkurse bei Musikerpersönlichkeiten wie Jörg Widmann, Mariano Rey, Helmut Lachenmann sowie Mitgliedern des Fauré- Quartetts. Als Klarinettistin mit den Schwerpunkten Kammermusik und Tango Argentino ist sie in unterschiedlichsten Ensembles und Projekten tätig und gastierte bei Festivals wie dem Schleswig- Holstein-Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder den Bayreuther Festspielen. Eigene Ideen und Konzertformate selbstständig umzusetzen war von Jugendzeiten an eine wichtige Grundlage ihrer musikalischen Entwicklung. So absolvierte Nena Wunder ihr zweites Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften in Tübingen und Buenos Aires und ist heute als Kultur- und Konzertmanagerin tätig. Seit 2013 ist sie im Künstlerischen Betriebsbüro der Internationalen Bachakademie Stuttgart engagiert und wird mit der neuen Spielzeit 2014 /15 in selbiger Funktion an die Oper Stuttgart wechseln.

Matthias Nassauer – Dozent Blech

1. Soloposaunist – Stuttgarter Philharmoniker

Matthias Nassauer begann seine musikalische Laufbahn im Posaunenchor Betzdorf (Westerwald) unter der Leitung seines Vaters. Nach dem Wehrdienst beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr studierte er Posaune, Dirigieren, Schulmusik und Geschichte an der Musikhochschule Karlsruhe und der Universität Mannheim. Er absolvierte außerdem ein Studium der Barockposaune und Operndirigat an der Musikhochschule Stuttgart.2005 wurde er Soloposaunist der Stuttgarter Philharmoniker. Matthias Nassauer tritt zusammen mit Emilie Jaulmes (Soloharfenistin der Stuttgarter Philharmoniker) auf (www.emiliejaulmes.de). 2005 wurde er Mitglied des Stuttgart Brass Quartett. Er leitet Chor & Band St. Georg Stuttgart und das Städtische Kammerorchester Gerlingen. Matthias Nassauer dirigierte mehrfach die Filarmonica Oltenia Craiova (Rumänien) und trat mit diesem Orchester ebenfalls als Solist auf.